Fresnel-Zonen-Rechner | rfcalclab.com

Halten Sie eine freie Sichtverbindung für Mikrowellen-Funkstrecken aufrecht. Berechnen Sie den Radius der ersten Fresnelzone und die erforderliche 60-%-Freiheit. Verhindern Sie Signalfading und Beugung bei langreichweitigen drahtlosen Außeninstallationen.

Verwendung des Fresnelzonen-Rechners

Geben Sie die gesamte Verbindungsentfernung und die Frequenz ein. Das Werkzeug berechnet den Radius der ersten Fresnelzone in der Mitte, dem kritischsten Bereich für die Signalfreiheit.

Wenn ein konkretes Hindernis vorliegt, geben Sie dessen Abstand vom Sender (d1) ein, um den exakten Radius an diesem Punkt zu ermitteln. Hindernisse innerhalb dieser Zone verursachen Beugung und Signalverlust.

Bewährte Praxis ist es, mindestens 60 % Freiheit der ersten Fresnelzone (R1) einzuhalten, um „Freiraum“-Ausbreitungsbedingungen zu gewährleisten und Fading zu minimieren. Der Radius folgt R = √(n·λ·d1·d2 / (d1 + d2)) und ist in der Streckenmitte am größten. Für eine 10-km-Verbindung bei 2,4 GHz beträgt der Radius der ersten Zone in der Mitte etwa 17,7 m, sodass die 60-%-Freiheit rund 10,6 m ungehinderten Raum oberhalb jedes Hindernisses verlangt — weshalb Mastenhöhen bei langen Funkstrecken so entscheidend sind.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist die Fresnelzone?
Die Fresnelzone ist eine Reihe von konfokalen prolaten ellipsoiden Raumregionen zwischen und um eine Sende- und Empfangsantenne. Die erste Zone muss für optimale Signalausbreitung frei sein.
Was ist die 60%-Regel für Fresnelzonen?
Solange 60% der ersten Fresnelzone hindernisfrei sind, ist die Pfaddämpfung nahezu identisch mit der Freiraumdämpfung. Wenn mehr als 40% blockiert sind, tritt erheblicher Signalschwund auf.
Ist die Fresnelzone auch bei Indoor-WLAN relevant?
Ja, aber aufgrund der kurzen Entfernungen und vieler Reflexionen ist sie viel schwerer zu berechnen. Sie ist vor allem bei Outdoor-Punkt-zu-Punkt-Verbindungen auf langen Distanzen am kritischsten.